Aktuelle Informationen:
Stand 30.6.2020

aktualisiert am 26.8.2020 sowie am 1. 9.2020

Auswirkung der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gültig ab Mittwoch 1. Juli 2020 auf das Veranstaltungswesen im Humanistischen Zentrum Stuttgart:


Die Gültigkeit der seit dem 1. Juli 2020 in Kraft getretenen, (zuletzt am 6. August 2020) überarbeitete Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg wurde ohne das sich für unsere Veranstaltungen wesentliche Veränderungen ergaben bis zum 30. September verlängert.

Die generelle Hausschließung ist ab Mittwoch, 1. Juli 2020 aufgehoben

"Veranstaltung" im Sinne der Vorschrift ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer Veranstalterin oder eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.

Seit dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann auch nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen.

Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern

Ab dem 1. Juli sind auch größere Veranstaltungen im Humanistischen Zentrum wieder möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vorträge, Treffen von Hospizgruppen, Humanistischen Forum, Philosophischen Arbeitskreis, Jugendgruppen.

Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben dabei bestehen!


Datenerhebung

Soweit Veranstaltungen oder Gruppenaktivitäten im Humanistischen Zentrum Stuttgart durchgeführt werden, dann sind Aufgrund der Coronaverordnung zwingend von den Besucherinnen und Besuchern, Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Kontaktdaten zu erheben:

- Vor- und Nachname,
- Anschrift,
- Datum und Zeitraum der Anwesenheit
- Telefonnummer oder E-Mail-Adresse

Diese Daten sind vom jeweiligen Veranstalter, Gruppenleiter etc. für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren und sodann zu löschen. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen.

Die Daten sind auf Verlangen der zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig.
Die zur Datenerhebung Verpflichteten haben Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen.


Hygieneanforderungen

1. Die Begrenzung der Personenzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten und die Regelung von Personenströmen und Warteschlangen, damit eine Umsetzung der Abstandsregel ermöglicht wird,
2. die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen, die dem Aufenthalt von Personen dienen,
3. die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden,
4. die Reinigung oder Desinfektion von Gegenständen, die bestimmungsgemäß in den Mund genommen werden, nachdem diese von einer Person benutzt wurden,
5. die regelmäßige Reinigung der Sanitärbereiche,
6. das Vorhalten von Handwaschmittel in ausreichender Menge sowie von nicht wiederverwendbaren Papierhandtüchern, alternativ Handdesinfektionsmittel oder andere gleichwertige hygienische Handtrockenvorrichtungen,
7. den Austausch ausgegebener Textilien, nachdem diese von einer Person benutzt wurden,
8. eine rechtzeitige und verständliche Information über Zutritts- und Teilnahmeverbote, Abstandsregelungen und Hygienevorgaben, Reinigungsmöglichkeiten für die Hände, sowie einen Hinweis auf gründliches Händewaschen in den Sanitäranlagen.


Zutritts- und Teilnahmeverbot

(1) Zutritts- und Teilnahmeverbot besteht für Personen,

1. die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder

2. die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, aufweisen.

Fazit:***

Wegen des weiterhin bestehenden Abstandsgebotes muss auch bei den kleineren Veranstaltungsformaten, wie unserem Philosophischer Arbeitskreis, das Humanistisches Forum oder unser Humanistisches Frühstück entweder in den Saal oder in den Roten Salon ausgewichen werden, was die Vor- und Nachbereitung sehr kompliziert und mühsam macht, da z.B. die Tische und Stühle jeweils aufgestellt und auch wieder weggeräumt werden müssen. Auch die Hygienerichtlinien bzw. Anforderungen machen es noch nicht möglich, dass z.B. ein Kaffee- und Kuchenbuffet oder dergleichen in Selbstbedienung angeboten werden kann. Wegen des Wegfalls der Gaststättenverordnung muss zwar nun nicht mehr an festen Tischplätzen serviert werden, aber eine reine Selbstbedienung ist trotzdem wegen der Hygieneregeln absolut zu vermeiden.

Bei größeren Veranstaltungen können im Saal des Humanistischen Zentrums bis maximal 30 Personen unter Beachtung der Abstandsregeln bei Reihenbestuhlung teilnehmen, bei einer Gartenveranstaltung z.B. Sommerkonzert oder Sommertreffen wären ca. 60 Personen unter Beachtung der Abstandsregeln zugelassen, die sich dann was Getränke, oder Kaffee- und Kuchen betrifft dieses selber holen könnten, wobei die Ausgabe der Getränke und Speisen aber von fest eingeteilten Personen übernommen werden müsste. Die Regelung fester Sitzplätze ist für Veranstaltungen im Außenbereich bis 100 Teilnehmern nicht mehr vorgesehen und auch die Verpflichtung der Mund-Nasen-Bedeckung entfällt für die Besucher bzw. Gäste solcher Veranstaltungen. Lediglich die Personen, die z.B. Speisen und Getränke ausgeben müssen eine solche noch während dieser Tätigkeit tragen.

Es ist also jetzt manches wieder möglich, aber noch lange nicht so unkompliziert wie vor der Pandemie. Welche Auswirkungen dies alles für unser Veranstaltungswesen hat prüfen wir regelmäßig anhand der aktuellen, von der Landesregierung erlassenen Corona-Verordnung.





Für Menschlichkeit und Vernunft

Regionalgruppen des Landesverbandes:


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